Taijiquan-Schule Ortenau

 
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Taijiquan-Schule Ortenau

Für meinen Freund Steffen

21. April 2012 – Ikebana

Foto: Ikebana

Manchmal wäre ich gerne
mit himmlischen Federn geschmückt.
Frei durch die Lüfte schweben
jubilieren und ohne Sorgen
denn morgen ist
erst morgen


Heinz Günter Saemann | Kommentieren

Türen

7. April 2012 – Ikebana

Foto: Ikebana Foto: Ikebana

Türen
die nicht geöffnet werden
zu Räumen
in denen die schönsten Blumen
blühen

Johanna Schmitt | Kommentieren

Liebste

31. März 2012 – Ikebana

Foto: Ikebana Foto: Ikebana Foto: Ikebana

Liebste
ich denke an dich
und
ich erinnere mich
an die blauen Vögel
in den Gärten der Semiramis

Heinz Günter Saemann | Kommentieren

Selbst die Gegenwart

24. März 2012 – Ikebana

Foto: Ikebana

Selbst die Gegenwart
Der kleinste Augenblick
Eilt noch unentdeckten
Ufern zu

Johanna Schmitt | Kommentieren

Kreise

17. März 2012 – Taijiquan

Foto: Kreise

Seit vier Wochen beginnen die Schüler der Taijiquan-Schule den Unterricht mit einer ganz speziellen Übung: Sie sitzen vor einem Stück leeren Papier, halten einen Graphitstift in der Hand und beim ersten Ton einer Klangschale beginnen sie Kreise zu malen. Ohne den Stift abzusetzen wird ein Kreis oder eine runde Form auf das Papier gebracht. Die Form soll nicht alleine aus der Hand entstehen, sondern aus der Schwingung des ganzen Körpers. Geübt werden die Taiji-Qualitäten rund, weich und fließend.

Foto: Kreise Foto: Kreise Foto: Kreise

Der Geist wird ruhig und entspannt und das gleichmäßige Geräusch der Stifte auf dem Papier lässt uns die innere Ruhe spüren. Beim zweiten Ton der Klangschale setzen wir aus unserer Empfindung heraus einen Akzent. Vielleicht einen Strich, einen Schnörkel, eine Schleife. Dadurch treten wir in den Kreis oder aus ihm heraus und kehren in die Leere zurück. Die Stifte werden zur Seite gelegt und wir betrachten unsere Arbeit.

Foto: Kreise Foto: Kreise Foto: Kreise
Foto: Kreise Foto: Kreise Foto: Kreise

Eine Reihe spezieller Qigong-Übungen beendet die Übungssequenz. Beim anschließendem Praktizieren der Taijiform bemerken wir, dass unsere Bewegungen runder, weicher und fließender geworden sind.

Heinz Günter Saemann | 8 Kommentare

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