Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

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Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

Die Einheit suchen
von Himmel und Erde
Das Herz öffnen und zur
Ruhe kommen

Ihr übt nun den Geist das Herz und das Qi
Meister Yang

Yang Laoshe schlägt eine Brücke zwischen den äußeren und den inneren Harmonien im Taijiquan. Er unterrichtet und korrigiert nicht mehr die bloßen Bewegungsabläufe, sondern führt uns nach innen. Hin zum Energiefluss, zur Mitte, zur bewegten Form. Er vermittelt die Wichtigkeit von Atem und Blick für die Bewegungen, deren Sinn unter anderem auch ist, uns zu einer aufrechten Körperstruktur zu verhelfen und die Bewegungsabläufe in Fluss zu halten. Großen Wert legt er auch auf die Yin-Energie, deren Qualität und Wichtigkeit er immer wieder deutlich hervorhebt. Ohne Yin – Absinken, Komprimieren, Nach-Innen-Gehen, Weich-Werden – können wir die Kraft des Yang nicht entfalten. Durch Meister Yangs Unterricht wird man geführt, man folgt einfach. Seiner Stimme, die durch die Bewegungen trägt, seiner Klarheit und tiefe, welche sein Taijiquan auszeichnen. Die Aufmerksamkeit und Konzentration der Teilnehmer ist groß. Genauso wie die Freude, von ihm lernen zu dürfen.

Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

»Das ist nichts für Anfänger, ihr seid schon ein Stück weiter auf eurem Weg des Kung Fu. An dieser Schule hier kann ich unterrichten wie in China. Ihr habt ein sehr hohes Niveau«, freut sich Meister Yang. Er gibt sein Wissen in Fülle und Klarheit weiter und begeistert uns restlos. 38er- und 85er-Handform, Schwert oder Bafa Wu Xing Gong – in allen Kursen geht es ihm um die lebendigen Bewegungen, um unsere Intension, um die Einheit von Himmel, Erde und Mensch. Diese Einheit können wir im Taijiquan erleben, üben und vertiefen. Dank Meister Yang, an solchen intensiven Meistertagen, Dank Heinz Günter, über das ganze Jahr verteilt. Alles, was wir mitbringen müssen, ist ein offenes Herz und die Bereitschaft, es zu wollen.

Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

Wir bedanken uns von Herzen bei Meister Yang für seinen tiefgreifenden Unterricht. Bei Thomas Strube für eine hervorragende Übersetzung. Hervorzuheben ist auch seine ausgezeichnete Übersetzung des gutbesuchten Vortrages, den Meister Yang über die acht Fausttechniken und ihren Bezug zum Bagua hält. Bei Marco Durach, ebenfalls für eine wunderbare Übersetzung. Bei euch Teilnehmern, auch denen, die von weit extra angereist sind, bei unseren Schülern, für die Begeisterung und das Dabeisein. Möge der Impuls, den Meister Yang gesetzt hat uns durchs Jahr tragen!

Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

Auch Meisterin Yang Li Fen gibt einen Kurs. Sie unterrichtet die von ihr entwickelte Fächerform. Diese stärkt durch hohe und tiefe Stellungen die Beine, öffnet die Leisten und trainiert durch das wiederholte Öffnen und Schließen des Fächers die Finger, Hände und Handgelenke. Durch das harmonische Miteinander der Arme und des ganzen Körpers, wird die Balance von Yin und Yang gefördert. Yang Li Fen unterrichtet in einem hohen Tempo und alle Teilnehmer sind sowohl körperlich als auch von ihrer Konzentration her sehr gefordert. Dieser Kurs läuft ohne Dolmetscher, was eine gute Erfahrung ist. Wir müssen genau hinsehen und uns immer wieder selbst korrigieren. Außerdem gibt Meisterin Yang Li Fen an der Kunstschule, für die Studenten des Orientierungsjahres, einen dreistündigen Einblick in die Vielfalt des Taijiquan. Auch hier bedanken wir uns bei Meisterin Yang Li Fen für ihren großartigen Unterricht und bei allen Teilnehmern.

Kultureller Austausch mit Meister Yang Jian Chao

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Dieses Jahr ist bei den Kursen mit Meister Yang Jian Chao ein konzentriertes, ruhiges und intensives Lernklima unter den Schülern zu spüren. Yang Jian geht sehr ins Detail, vor allem veranschaulicht er immer wieder, wie die Bewegung aus der Hüfte heraus entsteht, welchen Weg sie nimmt, wie die Kraft zu fühlen und zu führen ist.

Meister Yang Jian Chao
Meister Yang Jian Chao

Wenn sich eine Bewegung falsch anfühlt, dann suche den Punkt. Wie ist dein Stand, wie bewegt sich deine Hüfte, sind deine Arme zu weit vom Körper entfernt, bist du richtig abgesunken, sind alle Körperteile miteinander verbunden? Es sind die kleinen Dinge, die deine Aufmerksamkeit fordern.»
Meister Yang Jian Chao

Meister Yang Jian Chao
Meister Yang Jian Chao
Meister Yang Jian Chao
Meister Yang Jian Chao
Meister Yang Jian Chao
Meister Yang Jian Chao

Er ermuntert, selbst zu fühlen, zu schauen und zu korrigieren. So entsteht eine Wahrnehmung für sich selbst und die Bewegungsabläufe. Jeder Teilnehmer kann etwas für sich mitnehmen und lernen und mit uns im Jahresverlauf weiter üben und vertiefen. Wir haben viel Freude mit Meister Yang Jian Chao dieses Jahr. Auch außerhalb der Seminare füllt Taijiquan die gemeinsamen Stunden mit ihm. So entsteht auch dieses kleine Video in den Reben bei Schloss Staufenberg in Durbach.

Wir bedanken uns bei Meister Yang Jian Chao für sein Dasein und seinen umfassenden und hervorragenden Unterricht. Bei den Teilnehmern für eure Bereitschaft zu lernen und eure Freude am Taijiquan.

Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

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Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

Meister Yang ist wieder bei uns in Gengenbach. Und mit ihm kommt eine Fülle an Bewegung, an Informationen, Klarheit und an Freude. Er unterrichtet bei uns die acht Grundtechniken, Baya Wu Xing Gong, Schwert, die 85er-Handform und Tui Shou. Außerdem hält er wieder einen Vortrag über die fünf Wandlungsphasen im Taijiquan.

Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

Der Mann besitzt eine Präsenz, die bezwingend ist und durch die ganzen Seminare meine volle Aufmerksamkeit fordert. Ich lasse mich auf seine Weisungen ein, folge dem Auf und Ab seiner Stimmlage und werde so tief durch die einzelnen Bewegungsabschnitte gelotst. Yang Laoshe möchte die acht Grundtechniken und die fünf Schrittarten klar haben. Gewichtsverlagerungen müssen deutlich, die Körperaufrichtung korrekt sein. Und je länger wir üben, umso besser versteht der Körper das Öffnen und Schließen. Ich spüre, wie diese einfachen Grundlagen mich durch die verschiedenen Formen tragen. Mit der Zeit bekommt mein Körper mehr Raum, Bewegungen werden rund und fließend. Durch die Klarheit und die geraden Strukturen gelange ich zur Weichheit und Harmonie. Ich staune über die Beweglichkeit meines Körpers und über die vielfältigen Möglichkeiten.

Meister Yang sagt:

Ihr müsst euch klar machen, was ihr tut. Es geht nicht darum, ein Ziel zu setzten und das auf geradem Wege zu erreichen. Es geht um den Prozess, den Weg selbst dorthin. Die Bewegung in ihren Veränderungen klären, verstehen und ausführen. Nicht das fertige Bild ist wichtig, sondern seine Entstehung. Es gibt auch nicht nur einen Weg zum fertigen Bild. Entscheidend ist das Wie. Prozesse können sich verändern. Taijiquan ist ja auch nicht einfach Nachmachen, sondern eine Entwicklung des eigenen Potenzials.

Und so gibt er Einblicke in die geschichtlichen Veränderungen verschiedener Bewegungsabläufe, zeigt Varianten und zieht Vergleiche zu anderen Stilen des Taijiquan. Er gibt großzügig sein Wissen an uns weiter, und wer mitschreibt, staunt über die Flut an lehrreichen Informationen, die genauso ihre Wirkung entfalten wie sein herausragender Unterricht. Yang Laoshe lobt das hohe Niveau unserer Schüler und betont, dass hier, in der Taijiquan Schule Ortenau, ein reiner Geist weht, der zum Üben und Verweilen einlädt und dazu beiträgt, das Taijiquan in guter Form zu vermitteln.

Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

Ich bin voller Freude und auch Dankbarkeit, diesen Großmeister bei uns zu haben und von ihm lernen zu dürfen. Dankeschön auch an Thomas Strube und Faridah Jensch für ihre Übersetzungsarbeit. An euch Schüler für euer Kommen und die Bereitschaft zu lernen. An Heinz Günter, der unermüdlich und mit ganzem Herzen uns durch die Jahre begleitet, uns begeistert und unter anderem uns eben auch für diese Meisterseminare hervorragend vorbereitet.

Gesammelte Eindrücke

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Meister Yang Jian Chao

Dreh dich etwas langsamer, verlagere dein Gewicht achtsam fließend. Wenn du deinen Atem ruhig und tief fließen lässt, findest du viel mehr Raum in deinem Körper und in deinen Bewegungen. Mache kleine Kreise – eins ergibt das andere. Der Anfang ist das Ende und das Ende ist der Anfang. Wenn deine Körperhaltung nicht stimmt, findet die Energie nicht den richtigen Weg, es wird unklar. Nutze deine Vorstellung, nicht nur deinen Körper. Bewege dich fließend wie ein Fluss und dabei bleibe still wie ein Berg.
Meister Yang Jian Chao

Ich bewege diese Worte von Meister Yang Jian Chao in meinem Herzen und lasse sie beim Üben der 38er-Handform mit einfließen. Durch seine wunderbare Anleitung entfaltet sich eine Langsamkeit und Tiefe in meinen Bewegungen, welche dadurch kraftvoll sind und gleichzeitig voller Leichtigkeit. Ein tieferes Verständnis für die Verteilung von Yin und Yang im Körper eröffnet sich mir und Bewegungsabläufe werden klarer und harmonischer. Diese Eindrücke sammle ich nicht nur in der 38er-Handform. Auch in den 8 Grundtechniken, der Säbel- und Stockform sowie im Tui Shou kommen seine Worte, die Anschaulichkeit und Tiefe seines Könnens und Unterrichtens zum Tragen.

Viel Freude ergibt sich dadurch und ich bedanke mich von Herzen bei Meister Yang Jian Chao. Auch meinem Mann und Lehrer Heinz Günter Saemann, der mich und unsere Schüler in den Seminaren und durch die Taiji-Jahre begleitet, danke ich sehr. Und einen Dank auch an euch Schüler für eure Bereitschaft, tiefer in das Taijiquan zu dringen, für eure Konzentration und eure Freude.

Chinareise 2016

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Gengenbach – Frankfurt – Peking – Tai Hang Shan
Guanfu – Peking – Frankfurt – Gengenbach

Was wir im Herzen tragen.

Chinareise 2016
Chinareise 2016
Chinareise 2016
Chinareise 2016
Chinareise 2016
Chinareise 2016

Uns auf den Weg machen nach China. Fliegen. Ankommen. Yang Jian sehen. Unterwegs sein im Reich der Mitte. In die Berge fahren. Unterkunft beziehen in der Tempelanlage. Die Farben: Rot, Gelb, Grün, Blau und Gold. So intensiv und leuchtend und kraftvoll. Yang Jians Stockform lernen. Berge besteigen, die Perspektive wechseln und Aussichten genießen. Die Vielfalt in der Natur, der Geruch der Pflanzen und der Erde. Der Aufstieg zum Tempel von Nüwa in den Bergen. Ein Gebet des Dankes. Ein Raucherstäbchen anzünden. Eine riesige Steinwand voller daoistischer Worte. Drachenatem der morgens die Berge umhüllt. Vogelgezwitscher. Chinesen die stehen bleiben, uns anschauen und sich freuen wenn wir ihnen zuwinken. Der Vollmond der zwischen zwei Bergen zu uns herunter leuchtet. Eine Frau die sich für Sun Wukong hält. Abends einen Whiskey trinken am See. Zusammen lachen und essen und essen und essen. Von »Ayi« begrüßt werden und von ihr und ihrer Familie umsorgt werden. Die riesigen Plätze voller Menschen. Guanfu sehen und staunen. Der Gesang von Mönchen in der Tempelanlage in Guanfu. Orange. Ein stummes Gespräch mit einer alten Frau im Tempel, von Herz zu Herz. Schildkröten. Ein Elefant aus Stein. Taijiquan praktizieren, im Ursprungsland, am Ursprungsort. Unterrichtet zu werden von Meister Yang Jian Chao und Großmeister Yang Zhen He. Die Form laufen zusammen mit chinesischen Lernenden. Taijiquan üben, morgens um sechs mit Blick aufs Wasser und die wunderschöne Stadtmauer. Sonnenaufgang. Ein Lob vom Großmeister. Erkenntnisse und mehr Klarheit im Taijiquan. Weichheit in den Bewegungsabläufen.

Chinareise 2016
Chinareise 2016
Chinareise 2016
Chinareise 2016
Chinareise 2016
Chinareise 2016

»Als erstes beruhige dein Herz. Lass alles still werden in dir. Denke nicht ans Frühstück oder so. Alles muss still sein. Fühle wie die Kraft aus der Erde kommt. Durch die Füße geht, durch den Bauch, dein Herz, in die Hände. Deine Hände sind mit den Füßen verbunden. Stell dir die Energie vor, die aus der Erde kommt und durch dich fließt wenn du steigst. Und wie du die Energie wieder zurück gibst wenn du sinkst. Alles ist in Bewegung, sinken und steigen. Aber erst muss es still sein in dir. Dann ist der Körper leicht und stark zugleich.«

Diese Worte von Yang Jian zu fühlen während des Übens.

Chinareise 2016
Chinareise 2016
Chinareise 2016
Chinareise 2016
Chinareise 2016
Chinareise 2016

Radfahren im Straßenverkehr von Guanfu. Lotusfelder. Ein Spaziergang auf der Stadtmauer. Einblicke in die Innenhöfe der Bewohner. Tee trinken in Yang Jians Laden. Yang Jians Laden leer kaufen. Seine Freunde kennenlernen. Die Grabanlage von Yang Luchan besuchen. Boot fahren. Das Yang Luchan Museum besuchen. Eine Umarmung von Yang Laoshe. Dreck, Lärm, Massen und Smog in Peking. Im Hutong wohnen. Abends den Behai-Park besuchen und vor der Drachenmauer stehen. Durch den Park spazieren und Ruhe finden in der Metropole Peking. Schattenspiele. Tausendjährige Eier essen. Sprechende Vögel. Shoppen. Das Bild von Mao Zedong am Eingang der verbotenen Stadt. Der große Steuermann blickt auf die Massen.
Schauen und staunen in der verbotenen Stadt. Die Schatzkammer besuchen. Jade, fünf Tonnen schwer. Elfenbein. Lapislazuli. Gold. Kaiserthron. Gelbe Ziegel. Bronzelöwen. Soviel Schönheit und Reichtum und Macht, noch immer spürbar. Eine Stadt in der Stadt, abgeschlossen in sich. Überwältigend. Etwas zu Ende gehen lassen.

Chinareise 2016
Chinareise 2016
Chinareise 2016
Chinareise 2016
Chinareise 2016
Chinareise 2016

Abschied nehmen. Umarmen und winken und danken. Heimwärts ziehen. Ankommen.

Die fünf Wandlungsphasen im Erlernen des Taijiquan

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Meister Yang Zhen He praktiziert seit 56 Jahren Yang-Stil und Wu-Stil Taijiquan. Er ist Autor mehrerer Fachbücher in chinesischer Sprache und erforscht seit Jahren das innere Wesen des Taijiquan. Im Rahmen des diesjährigen kulturellen Austausches der Yongnian Taijiquan Association China mit der Taijiquan-Schule Ortenau stellte er seine Forschungsarbeit über die fünf Wandlungsphasen des Taijiquan vor. Der vorliegende Text ist eine Mitschrift der Vorlesung, die uns Simone Stephan zur Verfügung stellt. Ich möchte Meister Yang für die Weitergabe seines Wissens danken, ebenso bedanke ich mich bei Thomas Strube, dem unermüdlichen Übersetzer und Simone für ihren Fleiß, Meister Yangs Worte aufs Papiergebracht zu haben.

Der erste Kreis – Struktur und Orientierung

Erster Kreis

Am Beginn eines jeden Lernprozesses steht immer die klare Struktur. Sie dient der Orientierung. Der Erwerb der Struktur ist unerlässlich. Im Taijiquan bedeutet die Struktur die Einheit von Öffnen und Schließen. Sichtbar wird die klare Struktur durch die beiden orthogonal zueinander angeordneten Quadrate, die über den Kreis gelagert sind. Die Bewegung erfolgt aus dem Quadrat hin zum Kreis. Die Eckpunkte der beiden Quadrate symbolisieren die acht Bewegungsrichtungen. Weiterlesen →

Kultureller Austausch mit Meisterin Yang Li Fen

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Meisterin Yang Li Fen unterrichtet bei ihrem Besuch die Fächerform und gibt einen Kurz-Workshop im Tui Shou. Die von ihr entwickelte Fächerform vereint Elemente aus chinesischer Oper und dem chinesischen Tanz. Der Schwerpunkt jedoch liegt im traditionellen Yang-Stil-Taijiquan. So finden sich viele Bewegungsabläufe aus der 85er-Handform, dem Schwert oder dem Bafa Wu Xing Gong, in dieser Fächerform wieder.

Kultureller Austausch mit Meisterin Yang Li Fen

Die Fächerform besitzt eine wunderbare Dynamik, stärkt die Beine und die Balance, und »fördert die Schönheit«. Meisterin Yang Li Fen unterrichtet in großen Sequenzen, gibt den Teilnehmerinnen viel Zeit und Raum um zu üben und korrigiert unermüdlich. Am Ende des Fächerkurses können wir die ganze Form laufen und werden diese nun üben und vertiefen.

Kultureller Austausch mit Meisterin Yang Li Fen
Kultureller Austausch mit Meisterin Yang Li Fen

Im Tui Shou ist das Thema »Folgen«. Das Verständnis der Grundtechniken Peng, , Zhi, An werden durch Yang Li Fens Korrektur vertieft. Sie fordert uns auf, der Energie des Partners zu folgen und genau »hinzuhören«. Für Anfänger war dieser Workshop eine gute Möglichkeit, das Tui Shou kennenzulernen und erste Erfahrungen in den Partnerübungen zu sammeln.

Ich bedanke mich herzlich bei Meisterin Yang Li Fen für ihren wunderbaren Unterricht. Auch bei Faridah Jensch für ihre Übersetzung und ihre Freundschaft. Bei euch Schülern, für eure Begeisterung für das Taijiquan.

Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

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Ostern 2016 – Seine Stimme dringt durch den Raum und begleitet unsere Bewegungsabläufe. Meister Yang Zhen He führt uns dieses Jahr weiter hin zum dritten Kreis und wir sind auf allen Ebenen gefordert.

»Nur durch die richtige Weichheit könnt ihr wahre Stärke erlangen.«
Meister Yang Zhen He

Er lässt uns dies immer wieder in allen Kursen üben. Sei es in den 8 Grundtechniken, dem Bafa Wu Xing Gong, der Stock- oder Schwertform oder der 85er-Handform.

Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

Die langgezogene Energie vom großen Yin und großen Yang in ihrem Wechsel, beim Öffnen und Schließen, Ausdehnen und Komprimieren, findet besondere Beachtung. Auch lenkt Meister Yang unsere Aufmerksamkeit zum kleinen Yin und Yang in den Formen und er fordert uns zur Wachsamkeit des Geistes auf. Er korrigiert und erklärt unermüdlich und sehr genau. Yang Laoshe gibt uns viele Bilder aus der Natur und kleine Geschichten von anderen Meistern mit auf den Weg, was uns im Üben sehr unterstützt.

Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

Eine Besonderheit des diesjährigen Besuchs war ein Vortrag über die fünf Kreise. Er gibt uns einen gut strukturierten und tiefen Einblick in die fünf Wandlungsphasen des Taijiquan. Die Kurse und der Vortrag waren sehr gut besucht und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren motiviert und interessiert bei der Sache. Heinz Günter und ich haben das mit großer Freude im Herzen beobachtet.

Wir bedanken uns bei euch Schülerinnen und Schülern, dass ihr den Weg des Taijiquans mit uns geht. Herzlichen Dank an Yang Laoshe für seinen tiefgreifenden Unterricht und sein Dasein und an seine Tochter Yang Li Fen, die uns begleitet hat. Danke an Thomas Strubbe für die hervorragende Übersetzung im Unterricht und vor allem auch bei dem Vortrag.

Kultureller Austausch mit Meister Jang Jian Chao

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Kultureller Austausch mit Meister Jang Jian Chao

28. Oktober bis 3. November 2015 – Die diesjährigen Kurse mit Meister Yang Jian Chao gehen sehr in die Tiefe. Da die äußeren Abläufe bei den Schülern sitzen, können wir weiter nach innen dringen. Er versucht, uns die inneren Energien zu vermitteln, das Absinken und Komprimieren, sowie das Ausdehnen und das Erweitern. Yin und Yang von innen heraus gefühlt und geführt. Deutlich spürbar auch über die Wahrnehmung des Atems, welcher kommt und geht und uns bei den Bewegungsabläufen unterstützt.

Kultureller Austausch mit Meister Jang Jian Chao
Kultureller Austausch mit Meister Jang Jian Chao
Kultureller Austausch mit Meister Jang Jian Chao

Meister Yang legt Wert auf volle runde Bewegungen, korrigiert da, wo wir zu leer sind, beziehungsweise wo Bewegungen nicht aus der Mitte heraus entstehen. Er lässt uns immer wieder dem Energiefluss nachspüren, welcher sich vom Dantian im ganzen Körper ausbreitet, dann aber auch, durch das richtige Absinken wieder zurückzieht. Dadurch entstehen unwahrscheinlich viele Möglichkeiten für Anwendungen. Der Körper bekommt Raum in alle Richtungen, ohne dass dabei auch nur ein einziger Schritt gemacht wird. Das können wir auch immer wieder an Meister Yang selbst beobachten, denn er veranschaulicht es uns unermüdlich und gibt uns Zeit, dies selbst zu üben.

Kultureller Austausch mit Meister Jang Jian Chao
Kultureller Austausch mit Meister Jang Jian Chao
Kultureller Austausch mit Meister Jang Jian Chao
Kultureller Austausch mit Meister Jang Jian Chao
Kultureller Austausch mit Meister Jang Jian Chao
Kultureller Austausch mit Meister Jang Jian Chao

In diesem Jahr stehen die acht Grundtechniken, die Säbel- und die 38er Handform, sowie Tui Shou auf dem Plan. Wir lernen viel und Meister Yang Jian Chao lobt das hohe Niveau unserer Schüler. Heinz Günter und ich beobachten bei diesen auch eine große Bereitschaft, von Meister Yang zu lernen, und viel Freude bei der Umsetzung der Anregungen, die er gibt.

Kultureller Austausch mit Meister Jang Jian Chao
Kultureller Austausch mit Meister Jang Jian Chao
Kultureller Austausch mit Meister Jang Jian Chao

Wir bedanken uns herzlich bei Meister Yang Jian Chao für den bereichernden Unterricht und die großzügige Weitergabe seines Wissens. Auch euch Schülern einen Dank für euer Kommen und eure Bereitschaft, tiefer in die Welt des Taijiquan zu dringen.

Seminare mit Meister Yang Zhen He

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»Xìa« – Nach unten, sinken.
»Waì« – Nach außen, öffnen.
»Kàn« – Schauen.

Seminare mit Meister Yang Zhen He

Ostern 2015 – Meister Yangs Stimme klingt durch den Raum. Sonst hört man nur leises Geraschel von Kleidern und blickt in konzertierte Gesichter. Er fordert viel von uns und unseren Schülern dieses Jahr, aber er möchte tiefer in die wunderbare Welt des Taijiquan eindringen. Und da unsere Schüler ein hohes Niveau haben, wie er sagt, sei dies auch möglich.

Seminare mit Meister Yang Zhen He

Wir folgen ihm also tiefer in den dritten der fünf Kreise. Es geht dabei um das kleine Yin im großen Yang und um das kleine Yang im großen Yin. Wir üben deren Qualität und Ausdruck. Es sind diese kleinen Bewegungen, die den Impuls geben in die nächste größere Bewegung zu gehen. Dadurch wird die Form erst lebendig. Ein fließendes, wogendes Gefühl und eine unglaubliche Vielfalt eröffnet sich uns dadurch.

Seminare mit Meister Yang Zhen He

Obwohl er auf einer umfassenderen Stufe als letztes Jahr unterrichtet, kehrt Meister Yang immer wieder auch zu den Grundlagen, zum ersten und zweiten Kreis zurück. So übt er mit uns die Vorwärtsschritte, berichtigt unsere Körperaufrichtung und -ausrichtung. Großen Wert legt er auf unseren Blick, der die Bewegungen mit ausführt und unsere Körperhaltung verbessert. Egal ob im Schwert- oder Stockkurs, im Unterricht der 85er-Handform, den Grundtechniken oder im Bafa Wu Xing Gong – das fordert er immer wieder ein.

Seminare mit Meister Yang Zhen He

Meister Yang korrigiert unermüdlich und streng. Alle sind gefordert, sehr konzentriert und der eine oder andere geht an seine Grenzen. Doch da ist auch viel Lachen im Raum und eine große Bereitschaft zu lernen. Heinz Günter und ich beobachten das mit viel Freude im Herzen und sind wieder einmal sehr zufrieden und glücklich über diese intensiven Tage.

Seminare mit Meister Yang Zhen He

Einen herzlichen Dank an Yang Laoshe für seinen großartigen Unterricht und seine Anregungen in und außerhalb des Unterrichts. Auch an David Sommer und Thomas Strubbe für die ausgezeichnete Übersetzungsarbeit. Und vielen Dank an euch Schülerinnen und Schüler, für euer Kommen und eure Bereitschaft, diesen Weg mit uns gemeinsam zu gehen.