Habe mal wieder
Heinz Günter Saemann
die Trommel
zu laut geschlagen
Jetzt stehen sie
vor meiner Hütte
und machen einen Lärm
dass mir die Ohren wehtun
Keiner hört den Ruf
der Tempelglocke
Du fragst
Du fragst
Heinz Günter Saemann
was ich in meinem Leben
auf die Beine gestellt habe
Was soll das Geschwätz
An der gelben Quelle
interessiert sich niemand dafür
Durch die Straßen
Zieh ich durch die Straßen
Heinz Günter Saemann
und singe meine Lieder
Trali Trala
hört mir keiner zu
Schlage ich die Trommel
Bumm Bumm Bumm
dann ist das Geschrei groß
Seit Jahren
Seit Jahren
Heinz Günter Saemann
bemühe ich mich
Fortschritte zu machen
Am Anfang war ich wie eine gefräßige Raupe
Jetzt hänge ich in meinem Kokon
an einem seidenem Faden
Hitze und Kälte machen mir zu schaffen
Und als Schmetterling ist mir
auch kein allzu langes Leben beschieden
Du fragst
Wozu das alles
Um meine Bestimmung zu erfüllen
mein Freund
Die höchste Kunst
Die höchste Kunst
Heinz Günter Saemann
der Staatsführung
ist Dienen ohne Herrn
Wer die Macht liebt
von dem
wendet sich das Volk ab
Der Duft von Tee
Der Duft von Tee
Heinz Günter Saemann
erwartet den Gast
Die kleine Jadeschale
auf dem Tisch
sehnt sich danach
gefüllt zu werden





