Aktuell: Taijiquan-Schule on Tour

Aktuell | am

Taijiquan im Freien

Freiräume Freier Raum
Grenzen fallen Wände fliehen
und der Blick geht ins Weite

Taijiquan im Freien praktizieren und dabei nicht durch den Raum begrenzt sein. Von Mai bis September möchte ich gerne einmal im Monat im Freien üben und unterrichten. Bei schönem Wetter lade ich alle Schüler und Interessierten, Freunde und Gäste zu freien Übungseinheiten ein. Unter dem Titel »Taijiquan-Schule Ortenau on Tour« möchte ich Taijiquan in verschiedenen Stadtparks des Kinzigtals üben. Freunde und Gäste sind immer willkommen. Es würde mich freuen, wenn ihr an einem gemeinsamen Üben und Lernen im Freien Freude findet. Bei schlechtem Wetter (Regen) entfallen die Termine.

Gemeinames Üben im Freien
Stadtpark Gengenbach, Sonntag, 28.05.2017
Bürgerpark Offenburg, Sonntag, 25.06.2017
Gehrmatt bei Unterentersbach, Sonntag, 23.07.2017
Klosterpark Haslach, Sonntag, 13.08.2017
Stadtpark Gengenbach, Sonntag, 24.09.2017
10:00 – 11:00 Uhr

Aktuell: Fächerform über Pfingsten

Aktuell | am

Fächerform

Die Fächerform stärkt durch hohe und tiefe Stellungen die Beine, öffnet die Leisten und trainiert durch das wiederholte Öffnen und Schließen des Fächers die Finger, Hände und Handgelenke. Das Qi, der Blutkreislauf und die Nerventätigkeiten werden dabei angeregt und durch das Miteinander der Arme und des ganzen Körpers wird die Balance von Yin und Yang und die Harmonie der inneren Organe gefördert. Diese Fächerform wurde von Yang Li Fen entwickelt und beinhaltet grundlegende Elemente des Taijiquan der Yang-Familie.

Workshop
Pfingstmontag, 05.06.2017, 09:00 – 12:40 Uhr und 13:30 – 15:30 Uhr
Dienstag – Mittwoch, 06.06.2017 – 07.06.2017, 18:00 – 21:30 Uhr
Kursleitung: Johanna Saemann
Teilnahmegebühr: 156,– Euro (126,– Euro für Praktizierende)

Mehr zur Fächerform …

Im Atem

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Bewegungskunst

Im Atem
findest du Raum
um gegenwärtig zu sein
In diesem Moment findest du
inneren Frieden und siehst
deinen Weg klar vor dir

Den Weg zu finden

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Ikebana

Den Weg zu finden
ist wahrlich schwer
Zum Wolkenpalast empor zu steigen
nicht ohne Gefahr
Dauernd sagt mir jemand
wie es geht
Von dem Geschwätz
wird mir noch ganz schwindelig
Da lade ich
doch lieber den Mond
auf einen Becher Wein ein

Bewegung

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Ikebana

Ist alles in dir in Bewegung
Herz Atem Sinn Gemüt
So strömt das Leben
in dich hinein
durch dich hindurch
aus dir hinaus
hin zum ewig lebendigen Punkt

Aber du musst
die Dinge und dich selbst immer bewegen
und versuchen alles zu leben
auch das Ungewisse
Ungelöste deiner selbst

Bewegung hat kein Anfang kein Ende
sie ist rund
und voller Ewigkeiten
voller Wandel und unzähligen Möglichkeiten

Die Hütte des Meisters

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Ikebana

Die Hütte des Meisters ist leer
Im feuchten Moos keine Spur
Die alte Kiefer
ist im Nebel kaum zu sehen
In den Bergen
der Ruf eines Kranichs
Auf dem Heimweg
ist das Herz mir schwer

Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

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Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

Meister Yang ist wieder bei uns in Gengenbach. Und mit ihm kommt eine Fülle an Bewegung, an Informationen, Klarheit und an Freude. Er unterrichtet bei uns die acht Grundtechniken, Baya Wu Xing Gong, Schwert, die 85er-Handform und Tui Shou. Außerdem hält er wieder einen Vortrag über die fünf Wandlungsphasen im Taijiquan.

Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

Der Mann besitzt eine Präsenz, die bezwingend ist und durch die ganzen Seminare meine volle Aufmerksamkeit fordert. Ich lasse mich auf seine Weisungen ein, folge dem Auf und Ab seiner Stimmlage und werde so tief durch die einzelnen Bewegungsabschnitte gelotst. Yang Laoshe möchte die acht Grundtechniken und die fünf Schrittarten klar haben. Gewichtsverlagerungen müssen deutlich, die Körperaufrichtung korrekt sein. Und je länger wir üben, umso besser versteht der Körper das Öffnen und Schließen. Ich spüre, wie diese einfachen Grundlagen mich durch die verschiedenen Formen tragen. Mit der Zeit bekommt mein Körper mehr Raum, Bewegungen werden rund und fließend. Durch die Klarheit und die geraden Strukturen gelange ich zur Weichheit und Harmonie. Ich staune über die Beweglichkeit meines Körpers und über die vielfältigen Möglichkeiten.

Meister Yang sagt:

Ihr müsst euch klar machen, was ihr tut. Es geht nicht darum, ein Ziel zu setzten und das auf geradem Wege zu erreichen. Es geht um den Prozess, den Weg selbst dorthin. Die Bewegung in ihren Veränderungen klären, verstehen und ausführen. Nicht das fertige Bild ist wichtig, sondern seine Entstehung. Es gibt auch nicht nur einen Weg zum fertigen Bild. Entscheidend ist das Wie. Prozesse können sich verändern. Taijiquan ist ja auch nicht einfach Nachmachen, sondern eine Entwicklung des eigenen Potenzials.

Und so gibt er Einblicke in die geschichtlichen Veränderungen verschiedener Bewegungsabläufe, zeigt Varianten und zieht Vergleiche zu anderen Stilen des Taijiquan. Er gibt großzügig sein Wissen an uns weiter, und wer mitschreibt, staunt über die Flut an lehrreichen Informationen, die genauso ihre Wirkung entfalten wie sein herausragender Unterricht. Yang Laoshe lobt das hohe Niveau unserer Schüler und betont, dass hier, in der Taijiquan Schule Ortenau, ein reiner Geist weht, der zum Üben und Verweilen einlädt und dazu beiträgt, das Taijiquan in guter Form zu vermitteln.

Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

Ich bin voller Freude und auch Dankbarkeit, diesen Großmeister bei uns zu haben und von ihm lernen zu dürfen. Dankeschön auch an Thomas Strube und Faridah Jensch für ihre Übersetzungsarbeit. An euch Schüler für euer Kommen und die Bereitschaft zu lernen. An Heinz Günter, der unermüdlich und mit ganzem Herzen uns durch die Jahre begleitet, uns begeistert und unter anderem uns eben auch für diese Meisterseminare hervorragend vorbereitet.

Selbstwahrnehmung

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Bewegungskunst
Bewegungskunst
Bewegungskunst

Ich habe für dieses Mal verschiedene Stationen vorbereitet, welche die Bewegungskünstler rundum besuchen. Die liegende Acht – Unendlichkeit, Ganzheit, Beständigkeit, immerwährende Bewegung und Polarität. Etwas schwingt aus, zieht seine Bahn, kehrt zum Ursprung zurück und startet von Neuem. Regt die Zusammenarbeit von rechter und linker Gehirnhälfte an. Naturmaterialien fühlen. Die sinnliche Wahrnehmung ansprechen, spielen, bauen und Erinnerungen wecken, Selbstvergessen, einfach mal sein. Qi-Gong-Übung – Frühlingsblüte. Ein Same wird zum Keimling, sprießt, wächst empor, öffnet sich dem Licht, entfaltet seine Blüte, öffnet sich ganz, verwelkt, zieht sich in die Erde zurück, beginnt von Neuem. Klangspiele. Klangspiele bewegen, Tönen lauschen, sie mit allen Sinnen wahrnehmen, den Raum füllen sich berühren lassen, in Klängen baden, im Jetzt sein.

Bewegungskunst

Danach treffen wir uns in der Mitte und bringen die Impulse zu Papier. Wir erleben eine runde, mittige Stunde, in der wir einfach mal sein können, fühlen, lauschen und bewegen, ohne einen Zweck zu erfüllen. Die Farben leuchten und die Gesichter sind offen und entspannt. Danke für euer Kommen, es hat mir viel Freude bereitet.

Noch ist es still

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Ikebana

Noch ist es still
im Birkenbaum
Das Elsternnest in seiner Krone
wiegt sanft im Wind
Bald werden hungrige Mäuler
den ganzen Tag schreien
und erst am Abend
kehrt Ruhe ein

Frühling

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Ikebana

Frühling
Fernweh nach draußen
Die Welt sehen
Neue Wege gehen
Alle Sinne weit