Aktuell: Taijiquan-Schule on Tour

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Taijiquan im Freien

Freiräume Freier Raum
Grenzen fallen Wände fliehen
und der Blick geht ins Weite

Taijiquan im Freien praktizieren und dabei nicht durch den Raum begrenzt sein. Von Mai bis September möchte ich gerne einmal im Monat im Freien üben und unterrichten. Bei schönem Wetter lade ich alle Schüler und Interessierten, Freunde und Gäste zu freien Übungseinheiten ein. Unter dem Titel »Taijiquan-Schule Ortenau on Tour« möchte ich Taijiquan in verschiedenen Stadtparks des Kinzigtals üben. Freunde und Gäste sind immer willkommen. Es würde mich freuen, wenn ihr an einem gemeinsamen Üben und Lernen im Freien Freude findet. Bei schlechtem Wetter (Regen) entfallen die Termine.

Gemeinames Üben im Freien
Stadtpark Gengenbach, Sonntag, 28.05.2017
Bürgerpark Offenburg, Sonntag, 25.06.2017
Gehrmatt bei Unterentersbach, Sonntag, 23.07.2017
Klosterpark Haslach, Sonntag, 13.08.2017
Stadtpark Gengenbach, Sonntag, 24.09.2017
10:00 – 11:00 Uhr

Viele sagen

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Ikebana

Viele sagen
sie hätten das Leben begriffen
seinen Sinn verstanden
dabei jagen sie Trivialtäten nach
Geschickt schmieden sie Intrigen
und bestehen auf ihrer Meinung
Selbst wenn sie nichts sagen
sind sie so laut
dass mir die Ohren weh tun

Loslassen

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Ikebana

Ui ui ui
Das ist wie die Geschichte
mit dem Kamel und dem Nadelöhr
ganz schön schwer

Bewegte Kunst

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Johanna Saemann und Großmeister Yang Zhen He

Als Johanna vor 10 Jahren ihre Begeisterung für das Taijiquan entdeckte, wurde daraus eine Liebe, die sich über die Jahre mehr und mehr festigte. Im August 2013 gründete sie das Bewegungsatelier Johanna Saemann. Sie verbindet die Kunst des Taijiquan mit den Bildenden Künsten des Ostens und des Westens. Kunst in Bewegung wird zur bewegenden Kunst. Immer wieder staune ich über die magischen Momente, die Johanna mir und unseren Schülern schenkt. Großmeister Yang Zhen He will bei seinen jährlichen Besuchen stets Johannas Arbeiten sehen und begleitet sie bei ihrer Entwicklung.

Johannas innerer Prozess hat sich nun auch im Äußeren manifestiert. Am 2. Juni 2017 erhielt Johanna ihre Anerkennung durch den Deutschen Dachverband für Qi Gong und Taijiquan als Ausbilderin für Taijiquan.

Auf diesem Wege will ich Johanna meinen tiefen Respekt für ihre wunderbare Arbeit zeigen und ihr herzlich gratulieren.

Johanna geht still ihren Weg; doch in dieser Stille liegt eine ungeheuere Kraft

Heinz Günter
im Juni des Feuerhahnes 2017

Zu oft

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Ikebana

Zu oft denke ich an morgen
und verliere das Heute
Dabei weiß ich gar nicht
ob die Sonne wieder aufgeht
Zu viel denken
schadet wirklich der Gesundheit

Im Atem

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Bewegungskunst

Im Atem
findest du Raum
um gegenwärtig zu sein
In diesem Moment findest du
inneren Frieden und siehst
deinen Weg klar vor dir

Den Weg zu finden

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Ikebana

Den Weg zu finden
ist wahrlich schwer
Zum Wolkenpalast empor zu steigen
nicht ohne Gefahr
Dauernd sagt mir jemand
wie es geht
Von dem Geschwätz
wird mir noch ganz schwindelig
Da lade ich
doch lieber den Mond
auf einen Becher Wein ein

Bewegung

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Ikebana

Ist alles in dir in Bewegung
Herz Atem Sinn Gemüt
So strömt das Leben
in dich hinein
durch dich hindurch
aus dir hinaus
hin zum ewig lebendigen Punkt

Aber du musst
die Dinge und dich selbst immer bewegen
und versuchen alles zu leben
auch das Ungewisse
Ungelöste deiner selbst

Bewegung hat kein Anfang kein Ende
sie ist rund
und voller Ewigkeiten
voller Wandel und unzähligen Möglichkeiten

Die Hütte des Meisters

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Ikebana

Die Hütte des Meisters ist leer
Im feuchten Moos keine Spur
Die alte Kiefer
ist im Nebel kaum zu sehen
In den Bergen
der Ruf eines Kranichs
Auf dem Heimweg
ist das Herz mir schwer

Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

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Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

Meister Yang ist wieder bei uns in Gengenbach. Und mit ihm kommt eine Fülle an Bewegung, an Informationen, Klarheit und an Freude. Er unterrichtet bei uns die acht Grundtechniken, Baya Wu Xing Gong, Schwert, die 85er-Handform und Tui Shou. Außerdem hält er wieder einen Vortrag über die fünf Wandlungsphasen im Taijiquan.

Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

Der Mann besitzt eine Präsenz, die bezwingend ist und durch die ganzen Seminare meine volle Aufmerksamkeit fordert. Ich lasse mich auf seine Weisungen ein, folge dem Auf und Ab seiner Stimmlage und werde so tief durch die einzelnen Bewegungsabschnitte gelotst. Yang Laoshe möchte die acht Grundtechniken und die fünf Schrittarten klar haben. Gewichtsverlagerungen müssen deutlich, die Körperaufrichtung korrekt sein. Und je länger wir üben, umso besser versteht der Körper das Öffnen und Schließen. Ich spüre, wie diese einfachen Grundlagen mich durch die verschiedenen Formen tragen. Mit der Zeit bekommt mein Körper mehr Raum, Bewegungen werden rund und fließend. Durch die Klarheit und die geraden Strukturen gelange ich zur Weichheit und Harmonie. Ich staune über die Beweglichkeit meines Körpers und über die vielfältigen Möglichkeiten.

Meister Yang sagt:

Ihr müsst euch klar machen, was ihr tut. Es geht nicht darum, ein Ziel zu setzten und das auf geradem Wege zu erreichen. Es geht um den Prozess, den Weg selbst dorthin. Die Bewegung in ihren Veränderungen klären, verstehen und ausführen. Nicht das fertige Bild ist wichtig, sondern seine Entstehung. Es gibt auch nicht nur einen Weg zum fertigen Bild. Entscheidend ist das Wie. Prozesse können sich verändern. Taijiquan ist ja auch nicht einfach Nachmachen, sondern eine Entwicklung des eigenen Potenzials.

Und so gibt er Einblicke in die geschichtlichen Veränderungen verschiedener Bewegungsabläufe, zeigt Varianten und zieht Vergleiche zu anderen Stilen des Taijiquan. Er gibt großzügig sein Wissen an uns weiter, und wer mitschreibt, staunt über die Flut an lehrreichen Informationen, die genauso ihre Wirkung entfalten wie sein herausragender Unterricht. Yang Laoshe lobt das hohe Niveau unserer Schüler und betont, dass hier, in der Taijiquan Schule Ortenau, ein reiner Geist weht, der zum Üben und Verweilen einlädt und dazu beiträgt, das Taijiquan in guter Form zu vermitteln.

Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

Ich bin voller Freude und auch Dankbarkeit, diesen Großmeister bei uns zu haben und von ihm lernen zu dürfen. Dankeschön auch an Thomas Strube und Faridah Jensch für ihre Übersetzungsarbeit. An euch Schüler für euer Kommen und die Bereitschaft zu lernen. An Heinz Günter, der unermüdlich und mit ganzem Herzen uns durch die Jahre begleitet, uns begeistert und unter anderem uns eben auch für diese Meisterseminare hervorragend vorbereitet.