Tag der offenen Tür

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Tag der offenen Tür
Tag der offenen Tür

Die Taijiquan-Schule Ortenau feiert ihr 25-jähriges Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür. Wir möchten allen Interessierten, Schülerinnen und Schülern, Freundinnen und Freunden einen Einblick in die Vielfalt des Taijiquan bieten und gemeinsam auf ein bewegtes Vierteljahrhundert zurückblicken.

Tag der offenen Tür
Sonntag, 14.10.2017 10:00 – 17:00 Uhr
Flyer zum Herunterladen [PDF]

Es stürmt

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Ikebana

Es stürmt

Wind in den Bäumen
Mein Herz in ihrem Geäst
schwingt

Taijiquan-Schule on Tour

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Taijiquan-Schule on Tour
Taijiquan-Schule on Tour

Schon einige Male hat unser Üben am Sonntagmorgen im Freien an verschiedenen Plätzen im Kinzigtal stattgefunden. Die gute Atmosphäre der verschiedenen Orte und die rege Teilnahme der Schüler begeistern uns. Nach einigen Aufwärmübungen und dem Laufen der 85er-Form, übt und vertieft jede und jeder das, was er oder sie gerade möchte; sei es Fächer-, Säbel-, Stock- oder Handform. Es ist ein konzentriertes und frohes Miteinander. Wir freuen uns auf weitere Stunden unter freiem Himmel.

Der nächste Termin zum gemeinsamen Üben im Freien
Stadtpark Gengenbach, Sonntag, 24.09.2017
10:00 – 11:00 Uhr

Qi Mei Gun Kurzstock

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Qi Mei Gun Kurzstock

Für diesen Ferien-Workshop treffen wir uns an allen drei Abenden in der Schneckenmatt in Gengenbach. Hier ist genug Platz, diese wunderbare Form zu lernen. Meister Yang Jian Chao hat sie entwickelt und sie letztes Jahr bei unserer Chinareise und seinem Aufenthalt im Herbst bei uns in Gengenbach unterrichtet. Nun zieht sie Kreise und findet weitere Schüler, die sie lernen wollen. Heinz Günter unterrichtet in großen Einheiten die Bewegungsabläufe und wir sind konzentriert bei der Sache. Da wir im Freien üben, zieht das einige Schaulustige an, die stehen bleiben und auch fotografieren oder nachfragen. Das alles erinnert mich dann schon ein bisschen an China und viele weitere schöne Erinnerungen werden wach. Der Workshop hat uns sehr viel Freude bereitet.

Im Glashaus

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Ikebana

Im Glashaus hängt Perlenstaub
Goldene Aussichten für das Leben
Ich bin nicht da um perfekt zu sein
Carpe Diem
Ich bin da um da zu sein

Manche sagen

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Ikebana

Manche sagen
meine Verse sind schwer
Voller Wehmut
Manchmal ohne Hoffnung
Ich gebe mir nun wirklich Mühe
ab und zu Honig von meinen Lippen tropfen zu lassen
Da fällt mir ein
Ich bin keine Biene
Oh je

Gehmeditation mit intuitivem Malen

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Intuitives Malen
Intuitives Malen
Intuitives Malen

Wir beginnen mit einer Gehmeditation. Langsam bewegen wir uns durch den Raum. Es ist nicht wichtig ein Ziel zu erreichen, sondern, dass wir mit jedem Schritt genau da sind, wo wir sein wollen. Trotz der äußerlichen Bewegung finden wir eine tiefe und friedvolle Ruhe in unserem Innern, kommen zum Kern. Was auch die Bilder, die hinterher entstehen, in ihrem meditativen Ausdruck widerspiegeln. Sich Zeit nehmen und sich Zeit lassen und mit Achtsamkeit die Dinge tun. Das ist uns in diesem wunderbaren Workshop gelungen.

Sich begegnen

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Ikebana

Sich begegnen
Immer wieder neu
eine Ebene finden und Worte
Sich zu wenden
Zum anderen zu sich selbst
Und immer und immer mit offenem Herz

Fortschritt

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Ikebana

Fortschritt
Wohin schreiten wir fort
Manche sagen in die Zukunft
Das Geflimmer unserer Apparate
treibt uns vorwärts
Ein Sklavenheer
auf einem kalten Planeten
Gepeitschte Seelen
sehnen sich nach Licht

Fünfundzwanzig Jahre

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Heinz Günter Saemann

Liebe Freundinnen und Freunde des Taijiquan!

Seit meinem zwölften Lebensjahr interessiere ich mich für das Reich der Mitte, seine Menschen und seine Kultur. Vor neunundzwanzig Jahren kam ich mit seiner berühmten Kunst, dem Taijiquan, zum ersten Mal in Kontakt. Damals ahnte ich nicht, was ein Vierteljahrhundert lang folgen würde.

Von Anfang an beeindruckten und begeisterten mich die langsamen und fließenden Bewegungen. Im Jahr 1992 gründete ich die Taijiquan-Schule Ortenau mit anfänglich drei Schülern. Heute sind es mehr als hundert, die mit mir meine Begeisterung für das Taijiquan teilen. Bald wurde mir klar, dass es für einen Lehrer nicht ausreicht, vor einer Gruppe zu stehen und einzelne Bewegungsabläufe zu unterrichten. So bildete ich mich fort: Didaktik, Pädagogik und Psychologie. Ich lernte Taijiquan bei verschiedenen Lehrern und chinesischen Meistern. Ich studierte Schriften über chinesische Mythologie, Mystik und Philosophie. Mein Unterricht gewann an Struktur und Klarheit. Und dennoch fehlte etwas. Ich unterrichtete zu sehr mit meinem Verstand. Um es allen recht zu machen, hatte ich mich, hatte ich mein Herz vergessen. Die dann folgenden Jahre waren nicht nur mit der Kultivierung meines Taijiquan erfüllt, sondern auch damit, meine Stärken zu zeigen und meine Schwächen zu akzeptieren. In all diesen Jahren bin ich gewachsen und kann heute auf meine Schüler eingehen, ohne mich selbst zu verlieren. Ich konnte mich entfalten und freue mich auf alle weiteren Entwicklungen.

Mein Dank gilt meinen Lehrern und all den Menschen, die mir nahestehen. Danke für nächtelange Gespräche, die mich auf meinem Weg unterstützt haben und es weiterhin tun werden. Danke an meine Schüler, denn ohne sie wäre vieles anders geworden. Danke, Meister Yang Zhen He, in dem ich einen wunderbaren Lehrer gefunden habe.

Ich will noch viele Jahre unterrichten und jede Stunde soll vom Geist des Taijiquan erfüllt sein. In Johanna, meiner Frau, habe ich eine würdige Begleiterin gefunden, die den Weg des Taijiquan mit offenem Herzen in die Zukunft führen wird.