Auf das Unbegrenzte zuschreiten

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Ikebana

Auf das Unbegrenzte zuschreiten
Das große Ewige
Den Geist befreien
und strömen lassen
Das Urprinzip Yin Yang verstehen
durchdringen
leben
und dann
eingehen in das Höchste
Letzte

Das Unsichtbare einfangen

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Ikebana

Das Unsichtbare einfangen
Wunder suchen
Sinn finden
Weiter fragen
Das Leben umarmen
Beten
Unbeirrbar
Denn Fenster und Türen
stehen offen

Eine Stimme in mir

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Ikebana

Eine Stimme in mir
will nichts Geringeres
als die Quintessenz
des Lebens


Sie drängt mich
zu sehen
zu hören
zu fühlen
zu fragen:
was ist der Sinn


Aufgeblättert
stehe ich
zwischen Himmel und Erde
Tag für Tag
schickt sie mich
auf die Reise
an die Grenzen
des Möglichen

Magische Worte

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Ikebana

Magische Worte
Jede Silbe jeder Ton
Zauberkraft
Seelensprache
Unausgesprochen
wirken sie seit alter Zeit
enthüllen das wahre Eine
In der Stille der Nacht
im Verborgenem
hallen sie wider
in allen Welten
für die Suchenden

Amateurtheater schnuppert Taijiquan

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Amateurtheater schnuppert Taijiquan

Am Samstag besuchen Interessierte des »hohberger.bühnen – amateurtheater e.V.« eine Schnuppertraining der Taijiquan-Schule Ortenau. Heinz Günter gibt Einblicke in die Vielfalt und die Philosophie des Taijiquan und unserer Schule. Mit Qi Gong und Basisübungen aus dem Taijiquan wird angefangen. Danach folgt eine Einführung in die von Meister Yang entwickelte Kurzform, dem Bafa Wu Xing Gong. Konzentration, Freude am Lernen und Neugierde zeichnen dieses dreistündige Schnuppertraining aus. Die Teilnahme erfolgt auf Spendenbasis und so freuen sich alle, dem Verein »Huckepack Kehl e.V.« eine weitere Spende von 100 Euro zukommen lassen zu können. Hierfür und für die offenen Herzen der Teilnehmer möchten wir uns herzlich bedanken.

Für Evelyn

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Ikebana

Lass Farben sprechen
wo Unsagbares
in dir ist
Lass sie sprechen
in rot gelb grün und blau
wo Worte fehlen
Lass Farben sprechen
was in dir
rauscht wiegt wogt
was flüstert dir
rot gelb grün und blau
das Leben
und sucht

Ein einzigartiger Kosmos

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Ikebana

Ein einzigartiger Kosmos
umgibt uns
aus Schatten und Licht
aus Tönen geflüsterter Worte

Rhythmus
Bewegung
Kräften unendlicher Güte
Verhüllt steht der Mensch
und sucht

Der Himmel oben – Die Erde unten

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Heinz Günter Saemann und Johanna Saemann

Liebe Freundinnen und Freunde des Taijiquan!

Das Dao, das benannt werden kann, ist nicht das ewige Dao.
Der Name, der genannt werden kann, ist nicht der ewige Name.
Das Namenlose ist der Beginn von Himmel und Erde.
Das Benannte ist die Mutter der zehntausend Dinge.

Das Dao, das Unergründliche, Geheimnisvolle, das Nichtbenannte zeigt sein Wirken im De. Es ist der Beginn des Himmels und der Erde. Der Himmel, als schöpferisches Prinzip Yang, und die Erde, als empfangendes, gebärendes und nährendes Prinzip Yin, sind die Mutter der zehntausend Dinge. Das Nichtgreifbare, das Nichtseiende wird erkennbar, tritt ins Sein. Der Weise erkennt darin das immerwährende Wirken des Dao.

Verbunden mit dem Himmel schöpft er seine Kraft, wurzelnd in der Erde erkennt er das Wirken des Dao. Im immerwährenden Spiel von Yin und Yang verbringt er seine Tage damit, das zu finden, was seit Urzeiten in ihm ist.

Taijiquan verbindet das Schöpferische mit dem Empfangendem, Nährendem. Im Taijiquan erzeugt eine Bewegung die andere. Yin und Yang sind im steten Wechselspiel und verschmelzen miteinander. Verbunden mit dem Himmel richten wir uns auf. Das Wurzeln in der Erde gibt uns äußere und innere Festigkeit. Nach und nach erkennen wir, dass die Bewegungen des Taijiquan nur die äußere Form ist, um die innere Fähigkeit zu entwickeln, die Verbundenheit von Himmel und Erde in uns zu entdecken.

Das Üben des Taijiquan ist für mich eine Reise zu mir selbst, die mich oft an meine Grenzen führt und von der ich hoffe, sie möge irgendwann grenzenlos sein.

Euch ein stückweit auf eurer Reise begleiten zu dürfen, erfüllt uns mit Dankbarkeit und Achtung. Lasst uns nicht den Spuren der Meister folgen, sondern suchen, was sie gesucht haben.

Heinz Günter Saemann und Johanna Saemann

In manchen Nächten

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Ikebana

In manchen Nächten

erstrahlt mein Inneres
nach stundenlangem Marsch
durch Traumlandschaften

zu neuer Menschlichkeit

Rückblick, Einblick, Ausblick

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Rückblick, Einblick, Ausblick
Rückblick, Einblick, Ausblick
Rückblick, Einblick, Ausblick
Rückblick, Einblick, Ausblick

Die Koshis klingen durch den Raum, lassen leise ihre Töne rieseln. Kerzen brennen, Farben und Blätter liegen bereit. Mit einer Meditation halten wir inne und schauen auf das, was war, was vielleicht sein wird und was ist. Wir lassen die Erinnerungen kommen, Bilder, Gefühle und Worte. Unser Blick geht voraus zu dem, was wir uns wünschen und vornehmen, was schon geplant ist. Und wir kommen in die Gegenwart, nehmen uns wahr im Atem und im Jetzt, und erfahren Fülle. Die gesammelten Eindrücke der Meditation bringen wir zu Papier und es entsteht für jeden ein eigenes Bild.

Eine stimmungsvolle Stunde des Innehaltens, eine kleine Auszeit zu Beginn des Jahres. Schön, dass ihr dabei gewesen seid.