Ich geh durch leere Straßen
Ich hör nur ein leeres Wort
Eisige Winde blasen
Sind die Menschen alle fortIch sehe in leere Gesichter
die nicht immer waren leer
Innere Lichter
Ertrunken im TränenmeerIch geh durch leere Straßen
Heinz Günter Saemann
Ich hör nur ein leeres Wort
Eisige Winde blasen
Vergessen ist der heilige Ort
Beiträge
Zwei Sonnen
Zwei Sonnen
Heinz Günter Saemann
Leben spendend die eine
Die zweite der Büchse der Pandora entkommen
Neugier bahnte ihr den Weg
Ein neuer Gott war geboren
Nicht Weisheit
Allwissenheit ist seine Macht
Überall breitet sich Wirrnis aus
Ein Durcheinander bei Mensch und Natur
Ein letztes Geschenk der Götter bleibt
Die Hoffnung
Dem Licht entgegen
Nicht die Fülle der Blüte
Johanna Saemann
erzählt ihr Wesen
sondern ihre stille Bewegung
die sie zum Licht führt
Zwischen Erde und Himmel
steht sie
dem Licht entgegen wachsend
Trockenheit
Die Erde ist trocken
Heinz Günter Saemann
Die Bäume werfen ihre Blätter ab
Spenden immer weniger Schatten
Wind wirbelt fruchtbares Ackerland auf
Nimmt es mit sich
Vielleicht dorthin
wo Regen fällt
oder in ein Land
in dem es genug Feuchtigkeit gibt
um Früchte zu tragen
Die Natur ist der Spiegel unserer Herzen
Vielleicht nimmt eines Tages
der Wind auch sie mit sich
in ein namenloses Land
in dem die Wüsten sich
in blühende Gärten verwandeln
Dieses Land ist in uns
Lasst uns danach suchen
Genug
Das Wesentliche
Johanna Saemann
hält den Blick
Schönheit ist da
wo Weniges genügt




